Aktienrecht in der Schweiz

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Aktienrecht in der Schweiz

Das Aktienrecht in der Schweiz regelt die Gründung, die Organe der AG, Generalversammlung, den Verwaltungsrat und die Revisionsstelle in der Aktiengesellschaft.

Das schweizerische Gesellschaftsrecht sieht vor, dass die Aktiengesellschaft eine spezifische Rechtsform einer Kapitalgesellschaft ist. Die gesetzlichen Grundlagen der Aktiengesellschaft werden im Obligationenrecht niedergeschrieben in den Artikeln 620 bis 771 und dort ausführlich behandelt.

Aktienrecht in der AG

Bei der Gründung einer AG braucht der Gründer ein Aktienkapital von mindestens 100.000 CHF, wobei davon ein Fünftel in Bargeld oder Stammkapital vorhanden sein muss. Das Aktienkapital kann im Aktienrecht der Schweiz in Form von Namensaktien ausgegeben werden. Im Aktienrecht der Schweiz muss der Name einer AG einzigartig sein und darf in keiner anderen Form bei einer anderen Gesellschaft vorkommen. Mit der Gründung müssen die Statuten in Form einer öffentlichen Urkunde erstellt werden und das Unternehmen in das Handelsregisteramt der Schweiz eingetragen werden.

Das Aktienrecht in der Schweiz gibt vor dass eine AG erst dann zustande gekommen ist, wenn diese Vorgaben wahrheitsgemäß ausgeführt und erfüllt worden sind.

Sonderprüfungen, die das Aktienrecht vorsieht

Im Aktienrecht gibt es auch Sonderprüfungen, die im Jahre 1992 mit einer Revision vorgelegt und verabschiedet wurden. Die neuen Regelungen im Aktienrecht der Schweiz sehen vor, dass der Bereich der Kleinaktionäre und der Minderheitsaktionäre gestärkt werden sollen. Damit wird umgesetzt, dass alle das ausgesprochene Recht haben bei der Generalversammlung Auskunft über Angelegenheiten des Unternehmen oder der AG einzuholen. Dies kann auch in Form einer Sonderprüfung erfolgen.

Die Ein-Personen-AG im Aktienrecht

Seit dem Jahre 2008 ist die Ein-Personen-AG ausdrücklich im Aktienrecht verankert. Zuvor verlangte das OR der Schweiz für die Gründung einer Ag mindestens drei Aktionäre. War im Laufe der Zeit die Anzahl der Aktionäre gesunken, konnte der Richter einer AG aufgrund des Begehrens eines Aktionärs oder eines Gläubigers die Auflösung der AG verlangen.