Geschäftsfahrzeug – Privatnutzung, Haftung, Lohnabrechnung

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Das Geschäftsfahrzeug ist für viele mehr als nur ein notwendiges Arbeitsinstrument. Es hat auch eine hohe Bedeutung als Statussymbol und ist damit ein Zeichen für eine erfolgreiche Karriere. Für viele Außenstehende ist der Geschäftswagen ein ungerechtfertigtes Luxusobjekt.

Daher ist die Diskussion über die Besteuerung des Geschäftswagens immer wieder aktuell.

Es gibt aber vertragliche Regelungen über die Privatnutzung eines Geschäftswagens, die über die Lohnabrechnung geführt werden. Ein Geschäftsfahrzeug wird nur als solches bezeichnet, wenn es im Besitz des Unternehmens ist oder von dort geleast wurde. Wenn der Leasingvertrag auf den Namen des Mitarbeiters geführt wird, handelt es sich allerdings um ein Privatauto, auch wenn die Kosten dieses Wagens vom Unternehmen getragen werden.

Die Private Nutzung des Geschäftswagens

Meist stellt das Unternehmen aus speziellen Überlegungen heraus die Geschäftsfahrzeuge auch für private Fahrten den Mitarbeitern zur Verfügung. Es gibt dafür verschiedene Modelle, die möglich sind. Dafür ist ein Bordbuch zu führen, das für die privat gefahrenen Kilometer entschädigen soll.

Der Geschäftswagen darf in der Schweiz auch für private Fahrten verwendet werden. Bei den meisten Unternehmen wird eine Pauschalregelung geltend gemacht, die bei 0,8 Prozent des Kaufpreises ohne Mehrwertsteuer monatlich angewendet wird. Es wird unterschieden zwischen den Vielfahrern, wie zum Beispiel Außendienstmitarbeitern, den Innendienstmitarbeitern, die vergleichsweise wenige Kilometer fahren und den Mitarbeitern, die einen langen Arbeitsweg haben und damit nur wenige Privatkilometer fahren.

Lohnabrechnung mit Geschäftswagen

Die vergünstigte Nutzung, trotz einem Eigenteil eine steuerliche Begünstigung dar und macht ein Unternehmen für einen Mitarbeiter so attraktiv.

Die meisten Unternehmen legen selbst fest, wer im Unternehmen berechtigt ist mit einem vergünstigten und unentgeltlichen Geschäftswagen zu fahren. Es muss aber mehrheitlich für geschäftliche Belange eingesetzt werden, was in einer Police festgehalten wird. In der Lohnabrechnung ist immer der Privatanteil eines Geschäftswagens aufzuführen, damit die Sozialversicherung und die Unfallversicherung den Vorgang als Lohnbestandteil ausweisen können.